Meine hormonfreie Alternative zur Pille

hormonfreie Verhütung mit dem Kupferball

Nach meinem ersten Beitrag zum Absetzen der Pille, habe ich so viele (private) Nachrichten wie noch nie zu vor zu einem Beitrag bekommen. Da ich euch schon in diesem einen Zweiten Teil versprochen habe, in welchem ich über meine jetzige hormonfreie Verhütung erzähle, möchte ich euch jetzt einen wirklich umfassenden Bericht dazu geben.

Aber ich möchte euch auch direkt warnen, dass ich hier nichts beschönige und auch die wirklich unschönen, schmerzhaften und doch auch teils ekligen Details mit euch teilen werde. Auch möchte ich noch ganz klar sagen, dass ich hier einzig und alleine meine ganz persönlichen Erfahrungen schildere und ich vor allem in Bezug auf medizinische Details keine Garantie für Richtigkeit übernehme.

Die Recherche

Nachdem ich mich im Internet etwas schlau gemacht hatte, gab es für mich nur zwei Methoden, die überhaupt in Frage kamen, zum einen die Kupferspirale und zum anderen der Kupferfaden. Jedoch war mir die Methode des Fadens etwas sympathischer. Dieser wird zwar mithilfe eines kleinen chirurgischen Einsatzes an der Gebärmutterwand befestigt, aber hat im Gegensatzsur Spirale keine Ecken und Kanten, wodurch ich mir vorstellte, dass ich diesen weniger/ gar nicht spüren würde. Meine Entscheidung eigentlich schon getroffen machte ich einen Termin bei meiner Frauenärztin, um mir von ihr noch einmal alles erklären zu lassen.

Sie sagte mir jedoch, dass sie den Kupferfaden generell nicht einsetzt, aber nannte mir dann direkt den Kupferperlen-Ball als Alternative.

 

Der IUB Kupferperlen-Ball

An einem Faden bzw. einer For

mgedächtnislegierung befinden sich viele kleine Kupferkugeln. Dieser Faden ist zunächst in einem Röhren, welches während dem einsetzen abgezogen wird und durch das Formgedächtnis rollt sich dieser dann in der Gebärmutter zu einem Ball zusammen.

Da diese Methode den kleinsten Eingriff von allen Methoden erfordert, sich der Ball in der Gebärmutter „frei bewegen“ kann und weil er 5 Jahre Schutz bietet habe ich mich für ihn entschieden.

Nachdem meine Entscheidung feststand holte ich ihn in meiner Apotheke ab und bezahlte dafür 198€.

Wie genau das Kupfer eine Schwangerschaft verhindert, habe ich um ehrlich zu sein bis jetzt noch nicht zu 100% verstanden. Auf der offiziellen Homepage des Kupferballs heißt es dazu: „Die freigesetzten Kupferionen schwächen die Beweglichkeit der Spermien und verhindern so die Befruchtung der Eizelle“. 

Verhütung-IUB-Kupferball

Das Einsetzen

Der Kupferball wird generell immer während der Periode eingesetzt. Also wartete ich auf meine nächste, rief meine Frauenärztin an und am nächsten Tag stand schon das Einsetzen an. Vor dem Einsetzen wurde ich von meiner Ärztin gebeten eine Ibuprofen einzunehmen. Die stärkste, die ich zu Hause hatte war eine 400er, weshalb ich auf die Empfehlung meiner Ärztin direkt zwei einnahm. In der Praxis angekommen bekam ich noch eine Betäubungs-Creme, welche mittels eines Tampons direkt „an den Ort des Geschehens“ gebracht wurde.

Während die Creme einige Minuten einwirken sollte, wurden weitere medizinisch Dinge zur Vorbereitung durchgeführt, wie beispielsweise das Messen meines Blutdrucks etc.. Auch wurde ich noch einmal aufgeklärt, wie alles ablaufen wird und mir wurde (leider) erst in diesem Gespräch bewusst, dass der Eingriff eventuell doch schmerzhafter werden könnte, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich bin nämlich davon ausgegangen, dass es etwas ziehen wird und dann hat sich das Ganze. Aber dazu später mehr.

Nachdem alle Vorbereitungen getroffen wurde, lag ich im Behandlungszimmer und es wurde noch ein letztes Mal ein Ultraschall gemacht. Dann ging es auch schon los (Achtung! Ab jetzt beginnt der Teil, der wirklich nicht ganz so schöne Parts enthält).

Zunächst spreizte die Ärztin alles mit diesen Metall-Spreizern (das alleine ist schon ein unangenehmes Gefühl), damit sie beide Hände und die Sicht frei hatte. Und ab dann kann ich wirklich nicht mehr sagen WAS sie gemacht hat, nur noch wie es sich anfühlte. Sie warnte mich am Anfang vor, wann es schmerzhaft werden könnte und entgegen meiner Erwartung, war es WIRKLICH schmerzhaft. Die Arzthelferin stand während des Eingriffes immer an meiner Seite und versuchte mich auf andere Gedanken zu bringen, indem sie versuchte ein Gespräch aufzubauen. Allerdings hatte ich nach kürzester Zeit schon keine anderen Gedanken mehr, als den Schmerz zu überlebe (wirklich, genau das wollte ich – einfach nur noch überleben). Es war so ein Schmerz, den ich zuvor noch nie gespürt hatte, als würde ich innerlich zerreißen, als würde einfach alles in mir sich gegen das Einsetzen wehren.

Nachdem ich hoffte, dass endlich alles vorbei sei, sagt mir meine Ärztin, dass JETZT der schlimmste Part kommt. In dem Moment fragte ich mich wirklich, wie das noch schlimmer werden könnte. Aber ich musste ihr leider recht geben. Die Arzthelferin legte mir einen kühlen Waschlappen auf die Stirn, versuchte weiterhin mit mir zu reden, aber ich wollte einfach nur noch, dass es ganz ganz schnell vorbei geht. Ich schwitze am gesamten Körper und gleichzeitig war mir eiskalt und dieser Schmerz fühlte sich an, als würde wirklich jede einzelne Muskelzelle in mir sich so sehr verkrampfen und mir wurde unfassbar übel. Nachdem der Kupferball endlich eingesetzt war, teilte mir die Ärztin mit, dass der Schmerz jetzt nachlassen wird. Zur Sicherheit bekam ich noch ein Schmerzmittel und legte mich dennoch eine Weile auf eine Liege, bis ich der Meinung war, ich könnte wieder aufstehen.

Die Ärztin meinte im Nachhinein noch zu mir, dass sie meinen Muttermund etwa 15mm dehnen musste, klang für mich in dem Moment extrem wenig und als Sie mir sagte, dass dieser während der Geburt 15cm gedehnt wird, da hatte ich erstmals einen Hauch einer Ahnung, wie schmerzhaft das Ganze wohl sein muss. Aber trotzdem meinte meine Ärztin, dass eine Geburt im Endeffekt nicht so schmerzhaft sei, wie das Einsetzen des Kupferballs oder einer Spirale… Nun ja, ob ich das jetzt glauben soll, oder Sie mir nur keine Angst vor einer Schwangerschaft machen wollte, sei mal dahin gestellt.

Danach durfte ich dann noch 150€ für die ganze Prozedur zahlen…

Die ersten Tage danach

Da ich wie bereits gesagt, nicht wirklich darauf vorbereitet war, dass ich überhaupt Schmerzen haben könnte, bin ich selbstverständlich selbst Auto gefahren. Da ich trotz Schmerztabletten, immer noch ein komisches Gefühl und nicht unbedingt Schmerzfrei war, war ich wirklich froh, nicht weit fahren zu müssen. Aber, wie sollte es anders sein, musste ich noch einkaufen gehen. Ich bin wie eine Omi durch den Supermarkt geschlichen, habe mich am Wagen abgestützt und versucht irgendwie so schmerzfrei wie möglich meinen Einkauf zu erledigen. Klappte auch ganz gut, auch wenn ich einfach die ganze Zeit einen wirklich unangenehmes Gefühl im Unterlaib hatte.

Zuhause legte ich mich direkt auf die Couch, wie von meiner Ärztin empfohlen. Nach wenigen Stunden merkte ich, dass die Schmerzen wieder zurück kamen und nahm noch eine Schmerztablette ein. Diese wirkte allerdings erst nach recht langer Zeit und bis dahin wurden meine Schmerzen wirklich extrem schlimm. Ich lag irgendwann nur noch mit Tränen auf dem Sofa und betete, dass die Tablette endlich wirkt.

Dieses Szenario wiederhole sich jedes Mal, sobald die Wirkung der Tabletten nachließ. Selbst nach 3 Tagen, änderte sich nichts. Ich hatte starke Blutungen, unfassbare Schmerzen, die mich wirklich ans Bett fesselten, da ich sobald die Schmerztabletten nachließen, so starke Krämpfe hatte, dass ich mich nicht mehr bewegen konnte und jedes Mal vor Schmerz heulte. Die Blutungen waren sogar so extrem, dass ich zusätzlich zum größten OB noch Binden brauchte, um nicht allen voll zu bluten und das, obwohl ich eigentlich nur lag. Selbst während der „guten“ Phasen, hatte ich immer ein Ziehen im Unterlaib und mein Körper gab wirklich sein bestes, den Fremdkörper loszuwerden.

Nachdem ich tagelang die tägliche maximal Dosis an Ibuprofen zu mir nahm, regelmäßige Krampfanfälle hatte und teilweise wirklich dachte, dass es jetzt mit mir zu Ende geht, ließ ich mich nach knapp einer Woche freiwillig ins Krankenhaus fahren, weil ich die Schmerzen einfach nicht mehr aushielt. Im Krankenhaus wurde mir dann jedoch nur gesagt, dass alles in Ordnung sei und mein Körper lediglich versuche durch Wehen den Kupferball loszuwerden. Ich lag demnach quasi eine Woche in den Wehen 😀 Nicht so angenehm kann ich euch sagen!

Nach einigen weiteren schmerzvollen Tagen ließen die Krämpfe aber immer mehr nach und ich war absolut zuversichtlich, dass mein Körper den Fremdkörper annimmt.

hormonfreie alternative zur Pille - Kupferperlen Ball

Die erste Periode danach

Wie hätte es anders sein können. Ich hatte bereits nach 2 Wochen wieder meine Tage, oder vermutlich eher Zwischenblutungen, aber auf jeden Fall blutete ich, als gäbe es kein Morgen mehr. Hatte dementsprechend auch wieder schmerzen (na immerhin waren ein paar wenige schmerzfreie Tage dazwischen). Das war der Moment, in dem ich anfing mir Sorgen zu machen, dass ich jetzt jedes Mal während meiner Tage extreme Schmerzen haben werde. Und die Blutungen waren wie gesagt auch sehr extrem. Den größten OB konnte ich für maximal 2h (eher so eine) und auch nur mit zusätzlicher Binde tragen (ich hatte zuvor wirklich noch nie Binden verwendet…). Zum Glück schrieb ich zu der Zeit an meiner Bachelorarbeit, denn in die Uni oder Arbeiten hätte ich so niemals gehen können.

Die nächsten Monate

Die Stärke und die Schmerzen blieben in den ersten 3-4 Monaten unverändert. Hinzu kam, dass ich etwa 3 mal im Monat meine Tage bzw. die identisch starken und schmerzhaften Zwischenblutungen hatte… Dementsprechend hatte ich immer nur ein paar wenige Tage meine Ruhe, in denen ich mal keine Schmerzen hatte.

Mein Schmerzmittelkonsum hatte in dieser Zeit wirklich bedenkliche Ausmaße angenommen und ich kann wirklich nur froh sein, mir den Ball kurz vor meiner Bachelorarbeit eingesetzt haben zu lassen, anders hätte ich mich regelmäßig krankschreiben lassen müssen, da die Krämpfe mir wirklich jegliche Fähigkeit nahmen, mich normal zu Bewegen und durch die Stärke der Blutung war es auch in den schmerzfreien Phasen fast nicht möglich, etwas normales zu unternehmen. Das ganze zerrte wirklich sehr an meinen Kräften, denn wenn man bedenkt 3x im Monat seine Tage zu haben, das geht definitiv nicht spurlos an einem vorbei. Hinzu kam, dass meine Haut auch wirklich extrem auf das Kupfer reagiert und sie so unrein wurde, wie noch nie zuvor.

Über ein halbes Jahr später

Mittlerweile habe ich den Kupferperlenball seit über einem halben Jahr und mittlerweile würde ich behaupten, hat sich das ganze eingependelt. Ich habe in normalen Abständen meine Tage, zwar immer noch extrem stark, aber meist nur noch den ersten Tag. Schmerzen habe ich auch kaum noch, eigentlich nur noch am Tag NACH meiner Periode (vielleicht weil mein Körper da noch einmal versucht den Ball loszuwerden?!). Aber auch diese halten sich in Grenzen, obwohl ich meistens dennoch nicht ohne Schmerztablette auskomme.

Meine Haut hat sich leider nicht beruhigt und ich nehme an, das wird sie auch vorerst nicht tun. Da ich vorher eine super reine Haut hatte, fällt es mir mittlerweile immer schwerer das zu akzeptieren. Am Anfang dachte ich, dass meine Haut sich erst einmal an das Kupfer gewöhnen muss, aber mittlerweile hat auch meine Ärztin gesagt, dass sie wohl erst ein paar Jahren, wenn der Ball nichtmehr ganz so viele Kupferionen abgibt, sich regenerieren wird. Das ist doch schon irgendwie ein großes Problem für mich aktuell. Zumal sich die unreine Haut mittlerweile auch auf Rücken und Dekolletee ausweitet und mich das doch schon sehr belastet, da ich weiß, dass ich nichts dagegen tun kann, außer das Kupfer entfernen zu lassen.

Mein Fazit – Pro und Contra

+ 5 Jahre langer Schutz
+ Hormonfrei
+ Pearl Index von 0,3-0,8

348€ für den Ball und das Einsetzen
Extreme Schmerzen beim Einsetzen und in den ersten Monaten
Extreme Blutungen, bis heute
Unreine Haut für wohl noch die nächsten 4 Jahre
Regelmäßiges einnehmen von Schmerzmitteln

So sehr ich auch glücklich darüber bin, hormonfrei zu sein und mich um nichts mehr kümmern zu müssen weiß ich wirklich nicht, ob der Kupferball das Richtige für mich ist. Ich reagiere wirklich stark auf das Kupfer. Alleine wegen der Schmerzen beim Einsetzen habe ich schon jetzt Panik vorm Herausnehmen, geschweige denn vor einer Einsetzung eines neuen Balls in 4,5 Jahren.

Durch meinen wirklich hohen Schmermittelkonsum bin ich mir auch nicht so sicher, dass dies wirklich die gesündere Wahl für meinen Körper ist. Vor allem, da mir meine Haut und auch meine Periode deutlich zeigen, dass sie den Fremdkörper nicht mögen. Dennoch werde ich ihn vorerst nicht entfernen lassen, zum einen weil ich wirklich Angst vor’m Entfernen habe und zum anderen, weil ich keine andere Alternative kenne. Denn die Pille habe ich psychisch gespürt und den Kupferball spüre ich körperlich.

Was da die bessere Wahl ist, kann ich aktuell wirklich noch nicht beurteilen. Und wenn ich mir dann die restlichen Verhütungsmethoden ansehe, gibt es leider keine andere, die wirklich für mich in Frage kommt, weshalb ich nur darauf hoffen kann, dass die Medizin in den nächsten Jahren soweit ist, dass ich dann weitere Möglichkeiten habe und die ideale Methode für mich dabei ist. Bis dahin heißt es für mich stärkere Tage, mit ab und an schmerzen und schlechter Haut. Und wer weiß, vielleicht akzeptiert mein Körper doch noch das Kupfer?

Folge:

12 Kommentare

  1. 22. November 2017 / 9:58

    Liebe Sarah!

    Ehrlich gesagt, habe ich in deinem Beitrag das erste Mal von dem Kupferball gelesen. Noch nie davon gehört.
    Es ist natürlich blöd, wenn du solche Schmerzen beim Einsetzen hattest. Ich habe mittlerweile schon das 2x die Kupferspirale und lese immer Beiträge, dass die Schmerzen so unerträglich waren. Ich glaube das euch auch, nur ich hatte fast gar keine Schmerzen. Klar ein unangenehmes Gefühl beim Einsetzen, aber das wars dann auch schon. Vielleicht ist mein Frauenarzt auch einfach super einfühlsam. Don’t know.

    Dafür kann ich dir bei der starken Regelblutung nur zustimmen. Ich kenne das Gefühl “fast zu verbluten”. Ich nehme zusätzlich noch Blutverdünnungsmittel. Ich glaube du kannst dir in etwa vorstellen, was das zusätzlich bewirkt. Ich muss immer dann über die Always Ultra Werbungen lachen von wegen “100%iger Schutz” – Mit wem führen die bitte solche Tests durch? 🙂

    Bleib auf jeden Fall stark, dein Körper hat jetzt 4 Jahre Zeit sich an das Kupfer zu gewöhnen, vielleicht ist es zum Schluss ganz gut und vielleicht ist dein Körper in ein paar Jahren nicht mehr so empfindlich auf Schmerzen.

    Alles Liebe,
    Julia

    • Sarahfldb
      22. November 2017 / 10:45

      Danke für deine super lange Antwort 🙂
      Ich hoffe auch, dass sich mein Körper in den nächsten Jahren noch daran gewöhnt und klar, Schmerz ist immer subjektiv. Aber ich fand es wichtig, dass auch mal über die negativen Aspekte berichtet wird, da ich sonst fast nur positive Beiträge über hormonfreie Verhütungsmethoden gelesen habe 🙂

  2. Ruth
    22. November 2017 / 11:34

    Hey Sarah,
    das klingt wirklich krass. Ich habe auch eine Kupferkette und hatte zum Glück beim Einsetzen kaum Probleme.
    Es war ziemlich unangenehm und mein Kreislauf ist auf dem Rückweg nach Hause komplett abgekackt, sodass ich mich mitten im Winter auf die Straße gesetzt habe. Habe dann den restlichen Tag geschlafen, aber seitdem geht es mir gut. Ich musste nichtmal Schmerzmittel nehmen.
    Leider habe ich aber seitdem ich die Kette habe, alle 10 statt alle 21 Tage meine Regel, was mir ziemlich auf die Nerven geht, obwohl die eine Menstruation sehr schwach ist und nur drei bis vier Tage dauert.
    Das hat sich auch nach einem Jahr leider noch nicht eingependelt, ich hoffe das kommt noch, aber da das konstant seit Monaten so ist, habe ich da kaum noch Hoffnung.
    Vielleicht wäre die Kette für dich auch besser gewesen.
    Liebe Grüße
    Ruth

    • Sarahfldb
      22. November 2017 / 11:45

      Danke für deine Antwort 🙂
      Freut mich, dass du zumindest kaum Schmerzen hattest!
      Ich finde die Vorstellung, dass die Kette an der Gebärmutterwand befestigt werden muss, um ehrlich zu sein wirklich gruselig. Und von der Wirkung Bzw den Inhaltsstoffen ist sie identisch zu meinem Ball, demnach leider keine wirkliche Alternative für mich. Zumal der Ball die noch sanftere und neuere Methode sein soll… Denke Kupfer ist einfach nichts für mich 🙂

  3. 22. November 2017 / 14:59

    Liebe Sarah, ich finde deinen Beitrag total interessant! Da ich auch schon seit Ewigkeiten überlegen, die Pille abzusetzen, interessiert mich das besonderes. Ich kann mich aber einfach nicht mit einem Fremdkörper anfreunden.
    Als Frau muss man schon wirklich einiges auf sich nehmen und ich bin gespannt, ob irgendwann mal etwas anderes “erfunden” wird.
    Toller Beitrag!
    <3 Kathi

  4. 22. November 2017 / 15:44

    Liebe Sarah,
    danke das du deine Geschichte hier so offen und ehrlich mit uns teilst.
    Da hast du ja einen ganz schönen Leidensweg hinter dir…
    Ich hätte mir niemals gedacht, dass das Einsetzen so schmerzhaft ist und mit einer Geburt verglichen werden kann…
    Vor ein paar Jahren hatte ich auch mal die Pille abgesetzt und mit der Teperaturmethode verhütet, was auch super geklappt hat.
    Aufgrund von Hormonstörungen musste ich die Pille dann aber leider wieder nehmen…
    Jetzt habe ich es gewagt und vor zwei Monaten habe ich sie erneut abgesetzt.
    Im Moment geht es mir noch ganz gut damit, aber ich habe schon große Angst davor, dass meine Haut wieder verrückt spielen könnte.
    Ich habe auch kurz über die Kupferspirale nachgedacht (vom Kupferperlenball habe ich bisher noch nie gehört), kann mir aber nicht vorstellen so einen Fremdkörper in mir zu tragen.
    Aus diesem Grund wende ich wieder die Temperaturmethode an, im Moment noch etwas nachlässig, da ich mich erst wieder dran gewöhnen muss bevor ich aufstehe die Temperatur zu messen. 😉
    Liebste Grüße Tamara
    FASHIONLADYLOVES

  5. 22. November 2017 / 19:10

    Wirklich ein super Beitrag! Ich würde am liebsten auch auf eine hormonfreie Verhütungsmethode wechseln, diese sind mir jedoch zu unsicher (ich möchte niemals Kinder haben und habe panische Angst davor, schwanger zu werden). Von den Kupferballs habe ich noch nie etwas gehört, klingen aber auf jeden fall super interessant! Hab einen schönen Abend 🙂
    Liebe Grüße
    Lily // http://thatislily.wordpress.com

  6. Kati
    22. November 2017 / 19:37

    Liebe Sarah, das ist wirklich nicht zu glauben. Ich habe ehrlich gesagt noch nie davon gehört, aber schon jetzt schreckt mich das ab. Dann wohl doch lieber die Hormone.
    Ich habe zwei Kinder, meine Tochter ist spontan geboren und das tat so richtig weh, freiwillig würde ich mir nicht mehr den Muttermund dehnen lassen.
    Danke, dass du deine Erfahrung so ehrlich teilst, das hilft bestimmt einigen, die vor der Entscheidung stehen!

    LG, Kati
    http://www.kuchenkindundkegel.de

  7. 25. November 2017 / 21:00

    Puh liebe Sarah, da hast du aber echt was über dich ergehen lassen. Ich hab richtig mitgefühlt beim Lesen. Finde es echt heftig, dass das Einsetzen so schmerzhaft und vor allem so überraschend schmerzhaft war. Irgendwie wünscht man sich doch da vorher mehr Aufklärung oder? Auch dass du vorher Ibu nehmen musstest klingt für mich komisch, vllt wäre da so eine halbe Narkose wie man sie zB beim Ziehen von Weisheitszähnen bekommt angebrachter… Was die Variante des Kupferballs an sich angeht, davon hatte ich bisher noch nie gehört. Finde den Gedanken permanent einen Fremdkörper in mir zu haben auch komisch. Wie wird der eigentlich nach den vier Jahren wieder entfernt? Wird das genauso schmerzhaft? :/ Ich benutze Persona, da bestimmt du mit kleinen Teststreifen regelmäßig deinen Hormonstatus. Ich benutze den jetzt seit vier Jahren und er ist super zuverlässig. Das schöne ist, dass man den Zyklus super im Blick hat und der Partner auch einfach mal drauf schauen kann, da entfallen absprachen quasi 🙂
    Liebe Grüße,
    Julie

  8. 27. November 2017 / 19:19

    Liebe Sarah! Ein wirklich interessanter Artikel! Den Kupferball kannte ich vorher noch garnicht. Eine geeignete Verhütungsmethode zu finden ist garnicht so leicht! Hoffe deine Beschwerden werden weniger! Liebe Grüße Jenny

  9. 4. Dezember 2017 / 21:31

    Liebe Sarah,
    Danke für deinen ausführlichen Beitrag! Ich habe tatsächlich vor einem Jahr über die zwei Varianten hin- und herüberlegt aber eher weil ich das Gefühl hatte, nicht genug informiert worden zu sein und jetzt wo ich deinen Beitrag gelesen habe, bin ich glaube ich ganz froh mich dagegen entschieden zu haben Einerseits ist es toll, dass man sich 5 J. Erst mal nicht mehr darum kümmern muss umd hormonfrei ist aber die Schmerzen hören sich wirklich schlimm Ich hoffe nur, dass es sich bei dir bald legt und der Körper sich daran gewöhnt! Danke für deine Offenheit ❤
    LG Serena

  10. 6. Dezember 2017 / 19:54

    Sehr interessanter und informativer Beitrag

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